Willkommen beim Freien Theater Waldkirch e.V.

zuhause im Theater am Kastelberg / Bergstraße 8 (Eingang von der Kastelbergstraße) / 79183 Waldkirch-Kollnau

info@freies-theater-waldkirch.de

 


Unsere neue Produktion im Herbst:

 

 

Premiere: Freitag, 18.10.2019, 20:00 Uhr

Samstag, 19.10.2019, 20:00 Uhr

Freitag, 25.10.2019, 20:00 Uhr

Samstag, 26.10.2019, 20:00 Uhr

Samstag, 02.11.2019, 20:00 Uhr

Sonntag, 03.11.2019, 18:00 Uhr

Freitag, 08.11.2019, 20:00 Uhr

Derniere: Samstag, 09.11.2019, 20:00 Uhr

 

Karten: 15,- €, erm. 13.- €

Vorverkauf: Buchhandlung Augustiniok, Waldkirch

Reservierung: Tel. 07684 / 90 80 41 oder über info@freies-theater-waldkirch.de

 

 

Maxim Gorki: Nachtasyl - Ganz unten

 

 

Mit seinem Drama Nachtasyl brachte Maxim Gorki erstmals in der Geschichte des Theaters Angehörige der untersten Gesellschaftsschichten als Helden auf die Bühne. Nicht ein einzelner tragischer Charakter steht im Mittelpunkt des Stücks, sondern eine Gruppe von gescheiterten Existenzen - Kleinkriminelle, Ex-Sträflinge, Säufer und Schläger -, die im Obdachlosenasyl nach dem Sinn des Lebens und der Arbeit fragen und auf ihre Weise alle nach der Wahrheit suchen. Als der Pilger Luka auftaucht und die Menschen mit seinen Lügengeschichten ermutigt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich aus dem Elend zu befreien, kommt für kurze Zeit Hoffnung auf. Doch schon bald versinken alle wieder in Suff, Streit und Resignation. Die christliche Barmherzigkeitslehre, so die zutiefst pessimistische Botschaft des Stücks, hilft den Menschen nicht weiter. Bis heute ist Nachtasyl, das schon bei der Uraufführung im Jahr 1902 Begeisterung auslöste und seinen Autor schlagartig weltberühmt machte, Maxim Gorkis erfolgreichstes Stück.

 

 

Darsteller:

Michail Iwánow Kostýlew, Herbergswirt: David Nolte

Wassilíssa Kárpowna, seine Frau: Clarissa Kreutz

Natáscha, ihre Schwester: Desislava Ringwald

Medwédew, Onkel der beiden, Polizist: Peter Müller

Wásjka Pépel: Chris Müller

Andrej Mitrítsch Kleschtsch, Schlosser: Sebastian Weber

Ánna, seine Frau: Svenja Becherer

Nástja, ein Mädchen: Sonja Welter

Kwaschnjá, ein Hökerweib: Lore Huber

Bubnówa, Mützenmacherin: Katarina Petrovic

Sátin: Andre Paske

Schauspielerin: Heike Drexler

Baronin: Sonja Nitz

Luká, ein Pilger: Peter Kern

Aljóschka, eine Schuhmacherin: Svenja Becherer

Schiefkopf: Armin Scheer

Tatarin: Giuseppino Pappalardo

 

 

Regie: Ulrike Trescher

Regieassistenz: Sonja Nitz

Musikalische Leitung: Tomáš Spurný

Bühnenbild: Susanne Burger

Technik: Berndt Reiss

Organisation: Margarete Ossola

 

 

Über den Autor

 

Maxim Gorki (1868-1936), in Nischni Nowgorod (Rußland) als Sohn eines Tischlers geboren, verliert schon als Kind seine Eltern. Aufgewachsen beim Großvater, verlässt er die Schule, arbeitet als Küchenjunge, Bäcker und Hafenarbeiter und bildet sich autodidaktisch weiter. Sein Plan, zu studieren, scheitert, da er nicht an der Universität aufgenommen wird. 1889 wird er wegen revolutionärer Propaganda verhaftet und steht fortan unter ständiger Aufsicht der Polizei. Er durchwandert zu Fuß weite Teile Russlands und veröffentlicht unter dem Pseudonym „Gorki“ („der Bittere“) erste Erzählungen wie Tschelkasch (1894) oder Lied vom Sturmvogel (1901). 1896 heiratet er Jekaterina Wolschina, mit der er zwei Kinder bekommt. Gorki unterhält engen Kontakt zu revolutionären Arbeitergruppen und wird mehrfach von der Polizei festgenommen, infolge öffentlicher Proteste aber wieder freigelassen. Mit seinen Theaterstücken Die Kleinbürger (1901) und Nachtasyl (1902) wird er über die Grenzen Russlands hinaus bekannt. 1905 setzt er sich aktiv für die Revolution ein und lernt Lenin kennen. Auf Reisen durch Europa und die USA schreibt er den Roman Die Mutter (1907). Als politischer Agitator darf er nicht nach Russland zurück und so lebt er bis 1913 im Exil auf der Insel Capri. Als 1917 in Russland die Revolution ausbricht, kritisiert Gorki öffentlich Lenins Methoden der Verfolgung und des Terrors. Von der Zensur zum Schweigen gebracht, geht Gorki 1921 erneut ins Exil und lebt mit seiner neuen Lebensgefährtin Marija Budberg in Deutschland und Italien. Nach seiner Rückkehr in die Sowjetunion im Jahr 1927 wird er – inzwischen bekennender Bolschewist und Anhänger Stalins – mit Ehrungen überhäuft und zum Vorsitzenden des Schriftstellerverbandes ernannt. Gorki stirbt am 18. Juni 1936 unter ungeklärten Umständen.

 


 

Im Theater am Kastelberg, unserer neuen Spielstätte seit 2017, gibt es nun auch Gastspiele:

Theater, Musik, Tanz - für jeden Geschmack etwas.

 

Auf der Seite http://theater-am-kastelberg.de/ finden Sie für alle Veranstaltungen die Termine und Informationen zu Eintrittspreisen und Kartenvorverkauf. Gleich mal nachschauen!

 

Bilder: Detlef Bohe


++ WANTED ++


STUHLPATENSCHAFT

 

Um in unseren neuen Räumen Theater- und Kulturerlebnisse präsentieren zu können, bedurfte es etlicher baulicher Maßnahmen, von denen die meisten inzwischen abgeschlossen sind.

Darüberhinaus wollen wir unserer neuen Wirkungsstätte mit weiterer räumlicher Ausstattung den nötigen Schliff verleihen.

Um das alles finanziell stemmen zu können, haben wir unter anderem die Stuhlpatenschaft ins Leben gerufen.

 

Für EUR 75,00 übernehmen Sie die Patenschaft einer unserer Theaterstühle. Dieser wird, auf Wunsch, mit Ihrem Namen auf einem Messingschild versehen.

 

Wir freuen uns auf eine Überweisung auf folgendes Konto:

 

Freies Theater Waldkirch e.V.

Sparkasse Freiburg - Nördlicher Breisgau

IBAN: DE18 6805 0101 0013 3561 36 - BIC: FRSPDE66XXX

 

Bei einem Namenswunsch senden Sie uns bitte eine Email an:

info@freies-theater-waldkirch.de


 Darüber hinaus freuen wir uns sehr über:

 

- weitere theaterbegeisterte Mitspieler

- weitere "helfende Hände" im Hintergrund (u.a. Kostüme, Maskenbildner, Handwerker etc.)

- weitere technikbegeisterte Helfer & Mitglieder (Licht, Ton, Auf-& Abbau)

- weitere Unterstützer und starke Freunde unseres Förderkreises

 

++ LAST BUT NOT LEAST ++

Wir suchen weitere Untermieter, die sich für unsere Räumlichkeiten als Probe- sowie Aufführungstätte interessieren.

 

Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine Email (info@freies-theater-waldkirch.de).

 

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Kontakt

Freies Theater Waldkirch e.V.

Merklinstr. 18

79183 Waldkirch

 

E-Mail: info@freies-theater-waldkirch.de